
21.08.2026, 2. Kreisklasse 18, DC Break-Fast Waggum D vs. OAK Mountain Moose A
22. August 2026
1. Spielbericht – DC Break-Fast Waggum B – BTSV Eintracht F – 22.08.2026
23. August 202622.08.2026 ,14:00 Uhr Schützenhaus Waggum
Endstand: 9:3 Spiele, 28:17 Legs
Am Samstag um Punkt 14 Uhr war es wieder so weit: Das Schützenhaus Waggum verwandelte sich in den vermutlich gefährlichsten Ort der Region für unschuldige Sisalfasern. Der DC Break-Fast Waggum C trat an. Mit dabei: Teamcaptain Steffen, Dirk, Stevie, Isa, Dani und Lärmi. Und natürlich der Mann, ohne den dieser Spieltag organisatorisch innerhalb von zwölf Minuten kollabiert wäre: Frank an der Theke. Frank war damit gewissermaßen unser siebter Spieler. Er warf zwar keinen einzigen Dart, hatte aber vermutlich trotzdem die meisten sicheren Treffer des Tages.
Block 1: Erst mal Einzel. Jeder gegen das eigene Nervensystem.
Den Auftakt machte Dirk gegen Jan Tabatt. Dirk spielte einen 48,1er Average und gewann 3:2. Damit war früh klar: Dirk war nicht gekommen, um sich gemütlich einzuspielen. Dirk hatte offenbar bereits beim Frühstück beschlossen, dass heute andere Leute verlieren.
1:0 für Waggum.
Danach durfte Lärmi ran. Gegen David Geiger lief es allerdings ungefähr so geschmeidig wie ein Einkaufswagen mit drei eckigen Rollen. David spielte 40,3 und gewann 3:0.
Ausgleich. Mund abputzen. Frank aufsuchen. Weiter.
Dann kam der Captain. Steffen spielte gegen Peter Zlotkos einen 43,5er Average und holte das Match mit 3:2.
Nicht unbedingt Wellness-Darts. Eher Kreislauftraining mit Spitzen aus Metall.
Dani traf anschließend auf Mirco Beyer. Leider wollte das Board an diesem Nachmittag noch keine innige Beziehung mit Dani eingehen. 0:3.
Nach vier Einzeln stand es also 2:2.
Noch ahnte niemand, dass Waggum danach langsam die große Darts Dampfwalze aus der Garage holen würde.
Doppel: Gemeinsam gewinnt es sich schöner
Dirk & Lärmi gegen Peter Zlotkos & Mirco Beyer. Und plötzlich war Lärmis Dartwelt wieder in Ordnung. Das Waggumer Duo spielte einen 37,1er Average und gewann 3:2.
Eng? Ja.
Nervenfreundlich? Nein.
Schön? Hinterher auf jeden Fall.
Dann gingen Steffen & Isa ans Oche und spielten gegen Jan Tabatt & David
Geiger. Und die beiden machten kurzen Prozess: 3:1, Average 41,6.
Damit gingen beide Doppel nach Waggum.
Zwischenstand: 4:2.
Die Maschine lief.
Zweite Einzelrunde: Jetzt wurde es ungemütlich
Falls jemand dachte, Dirk würde nach seinem ersten Sieg etwas herunterfahren, hatte dieser Mensch Dirk offensichtlich noch nie beim Dart gesehen.
Gegen David Geiger spielte er einen 55,0er Average. 55,0!
Und gewann 3:0. Das war weniger ein Dartmatch und mehr eine amtliche Zustellung.
Danach betrat Stevie die Bühne. Gegen Jan Tabatt spielte er einen starken 53,0er Average und gewann ebenfalls 3:0.
Zwei Spiele.
Sechs Legs.
Null Gegentreffer.
Das Schützenhaus begann langsam zu verstehen, dass die C-Mannschaft heute nicht ausschließlich wegen der Getränkeversorgung erschienen war.
Dann wieder Captain Steffen. Gegen Marcel Kours gab es einen 44,6er Average und ein souveränes 3:1. Und schließlich Isa gegen Steven Habath. Isa machte keine Gefangenen: 3:0 bei einem 43,4er Average.
Vier Einzel hintereinander gewonnen. Aus einem 4:2 war plötzlich ein 8:2 geworden.
Das war inzwischen kein Lauf mehr. Das hatte bereits einen eigenen Fahrplan.
Frank hatte derweil alles im Griff
Während vorne Pfeile flogen, Scores gerechnet und Doppel gesucht wurden, hielt Frank die Theke unter Kontrolle. Ein Job von enormer taktischer Bedeutung. Denn jeder Dartspieler weiß: Ein Team besteht nicht nur aus Werfern. Es besteht aus Werfern und jemandem, der dafür sorgt, dass die Werfer nach ihren Spielen nicht orientierungslos durch das Schützenhaus irren.
Frank erledigte diese Aufgabe mit jener unerschütterlichen Ruhe, die man sonst nur von Fluglotsen und Menschen kennt, die ganz genau wissen, wo der Flaschenöffner liegt.
Die letzten Doppel: Deckel drauf!
Dirk & Stevie gingen gemeinsam gegen Steven Habath & David Geiger ans Board. Average 37,9, Ergebnis 3:0. Dirk hatte offenbar endgültig beschlossen, dass verlorene Legs unnötiger Luxus seien.
Damit war Sieg Nummer neun eingetütet: 9:2!
Im letzten Doppel spielten Steffen & Dani gegen Mirco Beyer & Marcel Kours.
Diesmal ging das Match mit 1:3 an die Gäste.
Aber das war ungefähr so, als würde man nach einer gewonnenen Schlacht feststellen, dass jemand noch einen Bierdeckel vergessen hat. Denn auf der Anzeigetafel stand am Ende:
DC BREAK-FAST WAGGUM C – 9:3!
Neun von zwölf Spielen gewonnen. Da kann man schon mal vorsichtig von einem gelungenen Samstagnachmittag sprechen. Oder etwas weniger vorsichtig:
DAS DING WURDE ORDENTLICH NACH HAUSE GEDARTET!
Und dann war da noch: DER HIGHSCORE!
Die Statistik vermeldete anschließend noch eine kleine Sensation aus dem Hause Break-Fast: Steffen Grieger – Highscore 160! Damit durfte der Teamcaptain nicht nur organisatorisch wichtig gucken, sondern hatte sogar einen amtlichen Grund dafür.
David Geiger setzte auf der Gegenseite mit 180 zwar noch die perfekte Aufnahme aufs Board. Aber gut. Man muss Gästen ja auch etwas gönnen. Wir sind schließlich Gastgeber. Die zwei Punkte blieben trotzdem in Waggum.
Die Helden des Nachmittags
Dirk: Zwei Einzelsiege mit 48,1 und 55,0, dazu zwei gewonnene Doppel. Der Mann hatte offensichtlich einen Termin und wollte früh fertig werden.
Steffen: Zwei Einzelsiege, ein gewonnenes Doppel und als Sahnehäubchen die 160. Captain mit eingebautem Feuerwerk.
Stevie: Reingekommen, 53,0 gespielt, 3:0 gewonnen, später mit Dirk auch noch das Doppel 3:0 geholt. Arbeitsnachweis vollständig. Isa: Doppel gewonnen und anschließend ihr Einzel mit 3:0 und 43,4 eingesammelt. Sehr effizient.
Lärmi: Im Einzel noch kalt erwischt, anschließend mit Dirk ein wichtiges 3:2 im Doppel geholt. Rehabilitation erfolgreich abgeschlossen.
Dani: Auch wenn diesmal kein Punkt auf ihr persönliches Konto wanderte, blieb sie bis zum Schluss Teil der Waggumer Dartbrigade und kämpfte auch im letzten Doppel.
Und Frank?
Frank spielte in einer eigenen Liga. Theken-Average: nicht messbar. Anwesenheitsquote: 100 %. Versorgungssicherheit: Champions League.
Fazit
9:3 Spiele. 28:17 Legs.
Das ist kein Ergebnis, das man lange interpretieren muss. Das ist ein Ergebnis, das man anschaut, zufrieden nickt und anschließend Frank fragt, ob noch was Kaltes da ist.
Dirk im 55er-Modus. Stevie mit 53. Isa souverän. Captain Steffen mit 160. Lärmi mit erfolgreicher Doppel-Therapie. Dani mit Kampfgeist. Und hinter allem stand Frank, der stille Wächter des Zapfhahns.
So kann ein Samstag im Schützenhaus Waggum gerne öfter aussehen. DC Break-Fast Waggum C: 9:3.
Andere Mannschaften haben Matchpläne. Wir haben Pfeile, Teamgeist und Frank.
Und die wichtigste Erkenntnis des Tages: 28 Legs gewonnen, 17 abgegeben und keinen einzigen Grund gefunden, früh nach Hause zu gehen.
(Dani Raake)



